"Damit Leben gelingt"
 
Diözesanmuseum St. Afra
Kornhausgasse 3–5
86152 Augsburg
14.Feb. - 18. Mai 2013
 
 
 
Erwin Wiegerling
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Ausburg Diözesanmuseum St. Afra
„DAMIT LEBEN GELINGT“
Ist Gott Mensch geworden bis in den Tod

14. Februar 2013 - 26. Mai 2013

 

 

e.lin (Erwin Wiegerling), geb. 1943 in Augsburg, arbeitet seit 40 Jahren synchron als freischaffender Künstler und Restaurator. Auf Initiative von Bischofsvikar Karl-Heinz Knebel schuf e.lin für den Aschermittwoch der Künstler 2013 eine "Heilig-Grab"-Installation, die dem italienischen Komponisten Giovanni Bonato ("Cesare Pollini"-Konservatorium in Padua) zur Inspirationsquelle für die Komposition "Epiphanie" für Sopran und 8 Violoncelli wurde, die am Aschermittwoch von der Meisterklasse von Prof. Julius Berger (Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg) im Diözesanmuseum uraufgeführt wurde.
Diese Heilig-Grab-Installation ist zugleich das Herzstück der Ausstellung "Damit Leben gelingt - ist Gott Mensch geworden bis in den Tod".


Beeinflusst von den Arbeiten Joseph Beuys, Walter de Maria und Christo, schafft er Objekte im Sinne der Arte Povera, Environments, Collagen, Assemblagen und seine eigene Form von "Eingerichten". Die Nähe zu Werken von Anselm Kiefer und Antoni Tapiès ist offensichtlich.


Seine Verbundenheit zur Schöpfung zeigt sich in der Verwendung von Materialien und Strukturen aus der Natur (Streu, Erde, Asche, Holz, Pflanzen). Sie sind für sein Werk bestimmend und charakterisieren seine Arbeiten.
Typisch im Werk von e.lin ist auch das Einbeziehen von Fundstücken. Das Hauptwerk der Ausstellung, die Rauminstallation "HeiligGrab" ist in Weiß gehalten, die Farbe von Unschuld und Reinheit, Licht und Spiritualität. Sie zeigt die Skulptur eines Gekreuzigten, ohne Arme, eingehüllt in ein weiches Daunenbett. Er fügt ihr Symbole bei: Palmzweige als Zeichen für den Frieden, aber auch den Sieg. Der Torso liegt innerhalb von hohen weißen Mauern, über ihm schweben drohend zwei riesige, schwere Holzstämme.


Seine Werke zeugen vom respektvollen Umgang mit sakralen Werken, und dem "Weiterdenken" in unsere Zeit hinein. Er benutzt historische Zitate, setzt sie in einen anderen Zusammenhang, verwendet Symbole und Zeichen, und lässt den Betrachter selbst deuten. Er führt uns die Schöpfung als schützenswertes Kunstwerk vor, nicht ohne durch leise Untertöne zum Nachdenken anzuregen, auf das Ungleichgewicht zwischen Mensch und Natur, Mensch und Glaube, oder einfach auf die Schönheit der Natur und ihr Schutzbedürfnis.


Für den "Aschermittwoch der Künstler" (13. Februar 2013) initiierte Bischofsvikar Prälat Karlheinz Knebel (Diözese Augsburg) zusammen mit Prof. Julius Berger (Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg) eine Begegnung des Komponisten Giovanni Bonato ("Cesare Pollini"-Konservatorium in Padua) mit dem Künstler e.lin , dessen Installationen zur Inspirationsquelle für die Komposition "Epiphanie" für Sopran und 8 Violoncelli wurde. Den rezitativen Part sprach Peter Weiss. Die Uraufführung wurde von der Mediengruppe Sankt Ulrich-Verlag und dem Bayr. Fernsehen "Stationen" aufgezeichnet.

http://www.museum-st-afra.de/news/archiv-details/article/damit-leben-gelingt-ist-gott-mensch-geworden-bis-in-den-tod.html

Diözesanmuseum St. Afra
86152 Augsburg,
Kornhausgasse 3-5;
Tel. 0821 / 3166-331 oder 333

Öffnungszeiten: Di – Sa 10-17 Uhr; So 12 – 18 Uhr
Ausstellung  vom 14.Februar - 18. Mai 2013

www.bistum-augsburg.de/museum
Katalog : Begleitheft (PDF 3,61 MB)
Video: Künstleraschermittwoch in Augsburg | Beeindruckende Ausstellung im Diözesanmuseum Ausburg

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